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Die Jüdische Studierendenunion und ihre Unterstützer protestieren in Frankfurt gegen den Verein "Juden in der AfD".

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Die Shoah als "Vogelschiss"

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Juden und Muslime sind in der AfD willkommen, wenn sie die richtige Gesinnung haben und die Shoah für einen "Vogelschiss" halten. So geht Religionsfreiheit in der AfD. Ein Kommentar.

Vor Jahren gab es den Spruch „Ich habe nichts gegen Neger, ich habe auch einen zu Hause“. Das war als Spitze gemeint gegen Leute, die Minderheiten akzeptieren – allerdings nur solche, die sich gefälligst unterordnen. 

Beatrix von Storch aus dem Vorstand der AfD hätte gegen Muslime in ihrer Partei nichts einzuwenden. Sie müssen nur das sein, was Frau von Storch unter „integriert“ versteht: Es gebe ja, sagt sie, „liberale Muslime, die unter Polizeischutz stehen“. Also: Die Gesinnung muss stimmen, verfolgt müssen sie sein und natürlich gegen „Islamisierung“.

So ähnlich ist es wohl auch mit den „Juden in der AfD“, die sich am Wochenende gegründet haben: Sie müssen nur die Shoah für einen „Vogelschiss“ halten, schon sind sie integriert. Am besten lehnen sie auch noch die „Judaisierung des Abendlandes“ ab.

So geht Religionsfreiheit in einer fremdenfeindlichen Partei. Auch unter Muslimen und Juden gibt es wohl Leute, die an diesen Wahnsinn glauben. Aber das heißt nur, dass es dem Judentum und dem Islam nicht besser geht als dem „christlichen Abendland“. 

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