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Verzwickt: Angela Merkels Lage
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Verzwickt: Angela Merkels Lage

Merkel

Schwierige Lage

  • Daniela Vates
    VonDaniela Vates
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Die CDU-Chefin muss die SPD zur großen Koalition überreden, ohne das Tafelsilber ihrer Partei dafür zu opfern. Ein Kommentar.

Angela Merkel ist vordergründig in einer bequemen und tatsächlich in einer schwierigen Lage. Die Union ist die stärkste Fraktion im Bundestag – ohne sie kann keine Regierung gebildet werden. Aber es scheint, als finde sich keine Partei, die mitregieren will. Das ist ein seltsames Gebaren der anderen Parteien. Merkel muss nun hoffen, dass die SPD von ihrem Oppositionsbaum heruntersteigt, ohne dass sie dafür die Leiter zur Verfügung stellt oder dafür mit Tafelsilber der Union zu locken.

CDU und CSU sagen, man werde „nicht um jeden Preis“ eine Koalition mit der SPD schließen. Dies ist ein Korsett für die Kanzlerin. Es wird Merkels parteiinternen Widersachern die Möglichkeit geben, ihr die Luft abzudrücken. Derzeit hat sich ihre Lage stabilisiert. Die CDU und CSU überlassen es FDP und SPD, sich als Chaostruppen zu profilieren. Aber je länger sich die Regierungsbildung hinzieht, umso nervöser wird auch die Union.

Es kann sein, dass es eine große Koalition in der Politik bereits gibt: Es sind jene, die finden, eine einzige Frau sei Schuld an ihren Problemen. Da sind sich die SPD, Christian Lindner, die Flüchtlingspolitik-Kritiker der CSU und so manch einer in der CDU plötzlich ganz nah. Für die Bildung einer Regierung reicht das noch nicht.

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