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Erhält eine Rüge aufgrund seiner Personalpolitik während  seiner Zeit bei der EU: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.
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Erhält eine Rüge aufgrund seiner Personalpolitik während seiner Zeit bei der EU: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.

SPD

Schulz und sein Problem

  • vonTobias Peter
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Das EU-Parlament hat seinen ehemaligen Präsidenten gerügt. Martin Schulz könnte jetzt etwas tun, das in der Politik noch immer viel zu selten vorkommt. Ein Kommentar.

Eines haben sie in der SPD in den Wochen des Schulz-Hypes gelernt: Der Kanzlerkandidat wird von vielen im positiven Sinn als ein Außenseiter des meist kritisch beäugten politischen Betriebs gesehen – und das, obwohl er im Europäischen Parlament eine beeindruckende Karriere hingelegt hat. Weil er seiner Partei so gute Umfragewerte beschert, tun sie in der SPD so, als sei er ein Mann ohne Vergangenheit.

Schulz hat aber eine. Wenn man sich ansieht, was Schulz für die europäische Idee getan hat, ist es auch eine, auf die er stolz sein kann. Gleichzeitig ist er aber, was die Förderung eigener Mitarbeiter angeht, als Parlamentspräsident nicht zimperlich gewesen. Diese Erkenntnis könnte das Bild, da setze sich einer für die Interessen der kleinen Leute ein, beschädigen. Deshalb tun sie bei der SPD alles, um die Vorwürfe so gut wie möglich zu ignorieren.

War Schulz der Einzige in Brüssel, der so gehandelt hat? Wohl kaum. Das heißt nicht, dass sein Handeln in Ordnung gewesen ist – wobei es nicht allein auf die rechtliche Dimension ankommt. Viele Menschen sagen über Schulz, er sei anders als andere Politiker. Vielleicht sollte er diesen Gedanken aufgreifen und etwas tun, was in der Politik noch immer viel zu selten vorkommt. Er könnte sagen: „Ich habe einen Fehler gemacht. Und ich werde daraus für die Zukunft lernen.“

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