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SPD

Schulz ins Kabinett

  • Thorsten Knuf
    VonThorsten Knuf
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Der SPD-Chef sollte Finanzminister werden, wenn er tatsächlich die Europäische Union reformieren will

SPD-Chef Martin Schulz hat viele Fehler gemacht, die dazu beigetragen haben, dass seine Partei ein Sanierungsfall ist. Seine eigene Zukunft ist ungewiss: Selbst wenn es ihm gelingt, erneut eine große Koalition auf die Beine zu stellen, wird er um seinen Job kämpfen müssen. Im Falle einer Regierungsbeteiligung will er ein Ministeramt übernehmen. Gehört ein Parteichef der Regierung an, muss er auch Vizekanzler sein. Alles andere ergibt keinen Sinn.

In den Sondierungsgesprächen hat der ehemalige Präsident des EU-Parlaments dafür gesorgt, dass Union und SPD die Europapolitik zum zentralen Aktionsfeld einer künftigen Regierung erklärten. Wenn Schulz an diesem Gestaltungsanspruch festhält, hat er zwei Optionen: Er muss sich das Außenamt sichern. Noch besser wäre das Finanzressort. Über die Zukunft Europas wird vor allem im Kreise der Staats- und Regierungschefs sowie in der Gruppe der Euro-Finanzminister entschieden. Kann Schulz Finanzen? Wer sich das Kanzleramt zutraut, darf keine Angst vor dem Finanzministerium haben. Berichte S. 4/5

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