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Rauch steigt auf über der Stadt Daraa in Syrien, die von Rebellen gehalten und von der syrische Luftwaffe bombardiert wird.

Syrien

Schrecken ohne Ende

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Selbst wenn der Krieg in Syrien irgendwann ein Ende findet - das Drama wird sich fortsetzen. Ein Kommentar.

Hoffentlich ist der Krieg in Syrien bald zu Ende. Dieser schmerzliche Gedanke kommt einem, wenn man sieht, wie die syrische Armee in der Südprovinz Daraa Rebellen und Zivilisten abschlachtet. Das kennt man aus Ost-Ghuta, Aleppo und anderen Orten.

Natürlich ist der Gedanke absurd. Er beinhaltet, dass Diktator Baschar al-Assad mit russischer und iranischer Hilfe siegt. Der hilflose Gedanke ist auch Folge des Versagens des Westens, Assad daran zu hindern, seine Bürgerinnen und Bürger seit 2011 massenhaft zu foltern, zu töten oder zur Flucht zu zwingen.

Und nach längerem Überlegen verliert der Gedanke auch das Tröstliche. Es gibt kein Ende des Leids. Die Menschen von Daraa können nicht fliehen. Jordanien und Israel haben die Grenzen dicht gemacht, das Regime lässt sie nicht auf das von Damaskus kontrollierte Gebiet. Wenn Daraa gefallen ist, dann ist die letzte Rebellenhochburg Idlib dran.

Und doch wird mit dem Gedanken deutlich, wie der Krieg wohl zu Ende geht. Das Drama aber geht weiter. Denn wer soll das fast völlig zerstörte Land wieder aufbauen?

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