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Schöne Bilder reichen nicht

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Die EU-Spitze löst mit ein paar Hubschraubern und vielen Millionen Euro nicht das Problem der Flüchtlinge, weshalb der Ausflug nach Griechenland gut gemeint, aber nicht gut ist. Ein Kommentar.

Die politische Spitze der Europäischen Union hat ihren Besuch im nordgriechischen Grenzort Kastanies sicher gut gemeint. Aber ein paar Hubschrauber und einige hundert Millionen Euro werden das Problem der Flüchtlinge nicht lösen. Und so dokumentieren die schönen Bilder des Ausflugs eher die Hilflosigkeit der EU, statt deren Stärke.

Dafür müssten die Europäer bekanntlich die Aufnahme von Flüchtenden organisieren, statt sie mit Tränengas und Stacheldraht daran zu hindern, EU-Boden zu betreten. Deutschland und die anderen EU-Staaten müssten darüber hinaus für Syrien eine Idee entwickeln, wie der Kampf um die Rebellenhochburg Idlib beendet oder unterbrochen werden könnte, statt nur dabei zuzuschauen, wie andere Akteure den Krieg dort ausfechten. Die EU-Staaten könnten sich noch immer für eine Schutzzone in Idlib stark machen, statt immer nur davon zu reden, Fluchtursachen an der Wurzel zu packen.

Doch dafür müssten sich die Verantwortlichen in Berlin, Paris und Brüssel auf eine Strategie verständigen und diese dann verfolgen. Dazu reich aber die politische Kraft nicht. Doch statt damit ihre eigenen Ziele von Humanität und Hilfsbereitschaft annähernd umzusetzen, verteidigen sie lieber die Festung Europa.

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