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Vom Arbeitsmarkt gibt es nicht nur Erfolgsmeldungen. Die Schattenseiten darf man nicht vergessen.
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Vom Arbeitsmarkt gibt es nicht nur Erfolgsmeldungen. Die Schattenseiten darf man nicht vergessen.

Arbeitslosigkeit

Schattenseiten nicht vergessen

  • Daniel Baumann
    VonDaniel Baumann
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Von den guten Nachrichten vom Arbeitsmarkt sollte man sich nicht blenden lassen. Zwar gibt es unbestritten große Erfolge, doch es gibt auch Schattenseiten, die man gerade im Erfolgsfall nicht vergessen sollte. Ein Kommentar.

Die Arbeitslosigkeit: so tief wie seit Jahren nicht. Die Erwerbstätigkeit: auf einem Rekordhoch. Die Botschaften vom Arbeitsmarkt künden von einem goldenen Herbst, Bundesarbeitsministerin Nahles und Arbeitsagenturchef Weise freuen sich. Doch Achtung! Von Gold sollte man sich nicht blenden lassen. Zwar gibt es unbestritten große Erfolge am Arbeitsmarkt, doch es gibt auch Schattenseiten, die man gerade im Erfolgsfall nicht vergessen sollte.

Zu den Erfolgen zählt die Beschäftigungsentwicklung – und zwar quantitativ und qualitativ. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nimmt zu, die geringfügige Beschäftigung geht zurück. Auch bei den Einkommen spüren die Beschäftigten endlich etwas vom Wirtschaftsaufschwung. Viel zu lange hatte sich hier viel zu wenig getan. Nun könnte sich die Einkommenssituation im Vergleich zum Jahr 2008 endlich entscheidend verbessern. So viel zum Erfolg.

Zu den Schattenseiten gehört, dass sich bei den unteren Lohngruppen noch zu wenig getan hat – trotz Mindestlohn. Sie haben seit 2008 massive Reallohnverluste erlitten und diese noch nicht wieder gutgemacht, geschweige denn übertroffen. Auch bei den Ausbildungsplätzen muss mehr getan werden. Der Bedarf ist größer, als es die aktuellen Zahlen suggerieren. Denn viele Ausbildungswillige sind darin nicht enthalten. Und schließlich brauchen ältere Arbeitslose mehr Hilfe – von ihnen gibt es heute mehr als noch im Jahr 2007.

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