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Anti-Trump-Demo in New York:  Je weniger politische Erfolge er vorzuweisen hat, desto schamloser schürt Trump Vorurteile gegen Minderheiten.
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Anti-Trump-Demo in New York: Je weniger politische Erfolge er vorzuweisen hat, desto schamloser schürt Trump Vorurteile gegen Minderheiten.

Donald Trump

Schamlose Hetze gegen Minderheiten

  • Karl Doemens
    VonKarl Doemens
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US-Präsident Trump will Transgender-Menschen aus dem Militär verbannen - und verfolgt dabei einen spalterischen Plan. Ein Kommentar.

Es geht um eine kleine Zahl von Betroffenen. Rund 2.000 bis 11.000 Angehörige des US-Militärs identifizieren sich nicht oder nicht ganz mit dem Geschlecht, das bei ihrer Geburt festgestellt wurde.

Wenn Präsident Trump diese Transgender-Menschen vom Dienst ausschließt, kann er sich des Beifalls seiner Basis gewiss sein. Auch mancher moderater Wähler mag sich fragen, ob die öffentliche Aufregung nicht überzogen ist.

Genau das ist der spalterische Plan, den Populisten vom Schlage Trumps verfolgen. Je weniger politische Erfolge er vorzuweisen hat, desto schamloser schürt er Vorurteile gegen Minderheiten.

Von Not getriebene Einwanderer, Drogenschmuggler und islamistische Terroristen verschmelzen in seinen Reden zu einer diffusen, gefährlichen Masse. Nun diskriminiert er auch noch sexuelle Minderheiten.

Ihr Ausschluss spart kaum Kosten. Doch Trump geht es um das unterschwellige Symbol: Dass er mit dem Bann die Zustimmung des Kongresses zur Mexiko-Mauer erkauft, die eine andere Minderheit kriminalisiert, spricht Bände.

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