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Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble spricht bei der Feierstunde des Bundestages zum 100. Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrechts.
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Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble spricht bei der Feierstunde des Bundestages zum 100. Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrechts.

100 Jahre Frauenwahlrecht

Mit Schäuble feministisch im Haushalt

  • Stephan Hebel
    VonStephan Hebel
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Zum 100. Jubiläum des Frauenwahlrechts beklagt Wolfgang Schäuble, dass unbezahlte Tätigkeiten zu oft an den Frauen hängenbleiben. Ein Kommentar.

Es gibt Neuigkeiten vom Feministen Wolfgang Schäuble. Zum 100. Jubiläum des Frauenwahlrechts hat der Bundestagspräsident beklagt, dass unbezahlte Tätigkeiten, etwa in Pflege und Haushalt, zu oft an den Frauen hängenbleiben. Also: Mehr Männer in den Haushalt!

Man sieht wieder einmal: Der ehemalige Finanzminister ist in Haushaltsfragen eben Experte, und im Bereich des Bundeshaushalts ist seine Forderung ja auch längst erfüllt: In fast 70 Jahren Bundesrepublik wurde nicht eine Frau mit der Führung des Finanzministeriums belastet. Das hat natürlich überhaupt nichts damit zu tun, dass der Job ordentlich bezahlt ist, anders als Putzen und Wäschewaschen. Oder doch?

Aber im Ernst: Seinen treffenden Anmerkungen zur fehlenden Männerbeteiligung an unbezahlter Arbeit ließ der CDU-Politiker einen Hinweis folgen, von dem wohl nur er selbst glaubt, dass er etwas ändert: Die Männer müssten an ihre Pflichten „gelegentlich mit Nachruck erinnert werden“. Quoten? Wahlrechtsreform? Das zu fordern, überließ Schäuble den Rednerinnen. Aber vielleicht hilft er ja im Haushalt.

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