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US-Präsident Donald Trump beobachtet eine Militärübung auf der Militärbasis Fort Drum, vor der Unterzeichnung eines verteidigungspolitischen Gesetzes, das für 2019 erhöhte Ausgaben in einem Umfang von 716 Milliarden Dollar für Rüstung und Militär vorsieht.
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US-Präsident Donald Trump beobachtet eine Militärübung auf der Militärbasis Fort Drum, vor der Unterzeichnung eines verteidigungspolitischen Gesetzes, das für 2019 erhöhte Ausgaben in einem Umfang von 716 Milliarden Dollar für Rüstung und Militär vorsieht.

US-Verteidigungsetat

Die Rüstungsspirale dreht sich

Bedenklich sind die umstrittenen Pläne für eine Weltraumarmee und die damit verbundene weitere Aufrüstung, mit der Donald Trump noch mächtiger werden will. Skandalös sind aber andere Dinge. Ein Kommentar.

Der neue US-Verteidigungsetat lässt aufhorchen. Nicht so sehr die großspurige Lüge von US-Präsident Donald Trump, wonach es sich um einen Rekordetat handele. Inflationsbereinigt hat die Regierung Barack Obama ähnlich viel oder sogar mehr für Heer, Luftwaffe und Marine ausgegeben als die Trump-Administration. 

Bedenklich sind die umstrittenen Pläne für eine Weltraumarmee und die damit verbundene weitere Aufrüstung der Weltmacht, mit der Trump sie noch mächtiger machen will. Andere Staaten wie China werden folgen und auch kräftig an der Rüstungsspirale drehen. Und damit weiterhin viel Geld ausgeben, das für andere Projekte auf dem Planeten viel dringender benötigt wird. 

Skandalös ist, was gar nicht mehr diskutiert wird. Die zusätzlichen Ausgaben finanziert die Trump-Administration unter anderem dadurch, dass sie weniger für soziale Belange ausgibt, die Mittel für die Diplomatie und für außenpolitische Projekte kürzt und die Zuschüsse für die Vereinten Nationen reduziert hat. 

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