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Trump hat sich wieder einmal im Ton vergriffen.
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Trump hat sich wieder einmal im Ton vergriffen.

Donald Trump

Der Rüpel im Weißen Haus

  • Karl Doemens
    VonKarl Doemens
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Donald Trump unterstellt einer Fernsehmoderatorin in der Sprache der Gosse geistige Beschränktheit und körperliche Defekte. Was kommt als nächstes? Ein Kommentar.

Was kommt als nächstes? Der Mann hat Witze über Behinderte gerissen, Frauen als Sexobjekte beleidigt und Journalisten als „Feinde des Volkes“ diffamiert. Nun unterstellt er einer Fernsehmoderatorin, die ihn zu kritisieren wagte, in der Sprache der Gosse geistige Beschränktheit und körperliche Defekte nach einer Schönheitsoperation.

In der Auseinandersetzung mit Donald Trump geht es längst um viel mehr als um die Frage einer rechten oder linken Politik. Der Mann verstößt gegen zentrale Werte unserer Zivilisation. Er hat keinen Anstand, keine Bildung, keinen Respekt und keine Moral. Er beleidigt, er lügt, er hat sich nicht unter Kontrolle. Sein jüngster vulgärer Tweet zeigt wieder einmal: Wenn sich der Narzisst persönlich in Frage gestellt fühlt, dann kennt er keinerlei Grenzen.

Donald Trump fehlt die charakterliche Eignung für eine Führungsaufgabe. Nie hätte er in die engere Auswahl für ein höheres Amt in der Politik kommen dürfen. Doch nun ist er Regierungschef des mächtigsten Landes der Welt. Seine permanenten, maßlosen Ausfälle überschreiten nicht nur alle Grenzen des guten Geschmacks. Sie relativieren auf dramatische Weise ungeschriebene gesellschaftliche Normen und untergraben die Basis jedes zivilisierten Miteinanders. So vergiftet der Rüpel im Weißen Haus schleichend das Klima des gesamten politischen Diskurses. Die Pöbler im Netz und der Mob auf der Straße dürfen sich bestätigt fühlen.

Man muss es so deutlich sagen: Donald Trump ist eine Schande - für das angesehene Präsidentenamt, für ein stolzes Land wie die USA, und für alle Vertreter liberaler Werte in der westlichen Welt.

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