Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schattenspiele mit Horst Seehofer.
+
Schattenspiele mit Horst Seehofer.

Huber kritisiert CSU-Chef Horst Seehofer

Der Rüpel an der CSU-Spitze

  • Daniela Vates
    VonDaniela Vates
    schließen

Mit seinem Frontalangriff auf Horst Seehofer versucht Ex-Parteichef Erwin Huber eine Debatte über die Nachfolge von Seehofer anzuzetteln. Trotz der CSU-Pleite bei der Europawahl ist der Zeitpunkt falsch. Denn: Ohne Seehofer geht erstmal nichts in der CSU. Noch. Ein Kommentar.

In ihren Wahlkämpfen hat die CSU Bayern zur „Vorstufe zum Paradies“ erklärt. Und nun das: Der, der diese Vorstufe regiert, soll ein grober Rüpel sein, ein populistischer Einzelgänger. In der CSU haben sie sich das wenig schmeichelhafte Urteil über Horst Seehofer schon eine geraume Weile zugeraunt, jetzt hat es mal einer offen gesagt. Ex-Parteichef Erwin Huber kann sich das trauen, er hat nur noch die Rente vor sich.

Huber also sagt das Offensichtliche über den Parteichef. Er nennt die in der CSU seit Jahrzehnten eingeübte Unterwerfung unter Parteichefs und Ministerpräsidenten feige – das ist das eigentlich Bemerkenswerte. Er versucht außerdem, eine Debatte über die Nachfolge von Seehofer anzuzetteln. Aber ohne den geht erstmal nichts in der CSU.

Das Timing stimmt nicht

Der Absturz bei der Europawahl hat Seehofer nicht geschadet. Sie sind in der CSU vielleicht nicht zufrieden mit dem Rüpel an der Spitze. Aber die einen warten noch den Zeitpunkt ab, zu dem der Chef so gnädig ist, seinen Nachfolger zu küren, oder so schwach, dass man ihn gefahrlos zur Seite stoßen kann.

Die anderen fürchten, ohne Seehofer noch unzufriedener zu werden. Es könnte sich ja herausstellen, dass die Ära Seehofer zumindest für die CSU nicht die Vorstufe zum Paradies war, sondern die Kellertreppe zum Fegefeuer.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare