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Das Logo der NSA vor dem Hauptquartier in Fort Meade, Maryland, USA.
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Das Logo der NSA vor dem Hauptquartier in Fort Meade, Maryland, USA.

Kommentar zur NSA

Aus dem Ruder gelaufen

  • Karin Dalka
    VonKarin Dalka
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Den Beteuerungen der USA glaubt im Daten-Skandal nur noch die Bundesregierung. Nicht nur eilig, sondern sträflich voreilig hat sie die NSA-Debatte für beendet erklärt. Das ist sie nicht.

Den Beteuerungen der USA glaubt im Daten-Skandal nur noch die Bundesregierung. Nicht nur eilig, sondern sträflich voreilig hat sie die NSA-Debatte für beendet erklärt. Das ist sie nicht.

Eigentlich hätte es keines Beweises mehr bedurft, dass die NSA völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Dank Edward Snowden weiß die Öffentlichkeit mittlerweile: Wenn der US-Geheimdienst horcht, späht und seine Datenschleppnetze auswirft, dann lässt er sich auch durch Gesetze und Abkommen nicht bremsen. Das gilt auch für die jüngsten Enthüllungen.

Demnach spioniert die NSA die Videoanlagen der Vereinten Nationen aus und unterhält in mehr als 80 Botschaften und Konsulaten Abhörprogramme. Solche Nachrichten erzeugen keine Schockwellen mehr. Viele zucken nur noch mit den Achseln und stellen sich auf weitere Enthüllungen ein. Den Beteuerungen aus den USA glaubt eh keiner mehr – außer die Bundesregierung.

Die gibt sich mit verbalen Beruhigungspillen zufrieden und reicht sie an die Öffentlichkeit weiter. Nicht nur eilig, sondern sträflich voreilig hat sie die NSA-Debatte für beendet erklärt. Das ist sie nicht. Stattdessen ahnen wir, dass der Skandal seinen Höhepunkt möglicherweise noch nicht erreicht hat. Je mehr Details bekannt werden, umso deutlicher erkennen wir das ungeheuerliche Ausmaß einer grenzenlosen Überwachung. Grund sich aufzuregen. Wer nur noch mit den Achseln zuckt, hat den Kampf gegen die Totalüberwachung schon verloren.

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