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Wenn die Kanzlerschaft für die Grünen außer Reichweite gerät, bedeutet die Kanzlerkandidatur nichts mehr.
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Wenn die Kanzlerschaft für die Grünen außer Reichweite gerät, bedeutet die Kanzlerkandidatur nichts mehr.

Kommentar

Risse bei den Grünen

  • Markus Decker
    VonMarkus Decker
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Die Macht, die Annalena Baerbock mit ihrem Griff nach der Kanzlerin-Kandidatur von Robert Habeck an sich gezogen hatte, fällt an ihn zurück. Und Habeck nimmt sie sich. Der Kommentar.

Die Grünen sind angesichts der Debatten um ihre Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock in Bewegung wie lange nicht mehr. Dabei werden Risse sichtbar. Zwar gibt es nach wie vor keine Hinweise darauf, dass man Baerbocks Integrität in Zweifel ziehen müsste. In Zweifel steht jedoch, ob Baerbocks Fähigkeiten mit ihrem Ehrgeiz Schritt halten.

Außerdem werden die Grünen und ihre Kandidatin in Umfragen schwächer, die SPD mit ihrem gerade international auftrumpfenden Kanzlerkandidaten Olaf Scholz wird stärker. Damit wird auch die grüne Wahlkampferzählung brüchig: dass es einen Zweikampf mit der Union gebe und sonst nicht viel.

Und selbst wenn Co-Parteichef Robert Habeck nun sagt, es sei unsinnig, dass er Baerbock als Kanzlerkandidat ablösen könne: An Kritik lässt es Habeck nicht fehlen. Doch wenn die Kanzlerschaft für die Grünen außer Reichweite gerät, bedeutet die Kanzlerkandidatur nichts mehr. Die Macht, die Baerbock mit ihrem Griff nach der Kandidatur von Habeck an sich gezogen hatte, fällt an ihn zurück. Und Habeck nimmt sie sich.

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