Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kommentar

Richtig, nicht schnell

  • Daniela Vates
    VonDaniela Vates
    schließen

Der österreichische Kanzler Kurz prescht mit seiner stufenweise Exit-Strategie vor und vergisst, dass es in einer Krise wichtiger ist, richtig zu reagieren als der Erste zu sein. Ein Kommentar.

Forsch ist er mal wieder aufgetreten, der österreichische Kanzler. Sebastian Kurz präsentierte eine schrittweise Exit-Strategie aus den Corona-Beschränkungen, mit konkreten Öffnungsdaten für Geschäfte schon ab kommender Woche. Man habe besonders schnell auf die Krise reagiert und wolle auch besonders schnell auch wieder aus ihr herauskommen, befand er.

Mit seinem Auftritt versucht er, einmal mehr vergessen zu machen, dass Österreich nicht etwa schnell, sondern sehr langsam auf das Virus reagiert hatte. Mit Verspätung wurde dann sehr heftig reagiert und mehrere Gemeinden und ganze Bundesländer unter Quarantäne gestellt. Die Lockerung in Österreich ist nun relativ: Schulen, Restaurants und Hotels bleiben geschlossen. Veranstaltungen finden bis Juni nicht statt.

Exit-Strategien sind sinnvoll. Es ist gut, den Gesundheitsschutz damit zu verbinden, den Schaden für die Gesellschaft und die Wirtschaft so gering wie möglich zu halten. Selten ist aber Konkurrenz-Gebaren so wenig angebracht wie in einer Krise. Es gilt, richtig zu reagieren. Es ist nicht entscheidend, der Erste zu sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare