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Hochdefizitär: der Flughafen Frankfurt-Hahn
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Hochdefizitär: der Flughafen Frankfurt-Hahn

Flughafen Frankfurt-Hahn

Rheinland-Pfalz tappt wieder in Falle

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Erst der Nürnbergring, jetzt der Flughafen Hahn: In Rheinland-Pfalz kennt man sich mit dubiosen Geschäftspartnern aus. Ministerpräsidentin Malu Dreyer sitzt womöglich auf einem Schleudersitz. Ein Kommentar.

Mit Geldverschwendung und dubiosen Geschäftspartnern kennt sich Rheinland-Pfalz aufs Unschönste aus. Unvergessen ist der Nürburgringskandal, in dessen Verlauf das Land einen dreistelligen Millionenbetrag in den Sand setzte, der damalige Finanzminister einem Betrüger aufsaß und selbst zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Das ist noch gar nicht lange her.

Ausgerechnet die Landesregierung in Mainz, die trotz dieses Skandals noch immer von der SPD angeführt wird, ist möglicherweise ein weiteres Mal in die Falle gegangen. So dringend wollte sie den hochdefizitären Flughafen Hahn im Hunsrück loswerden, dass sie anscheinend nicht genau hingesehen hat, wer die chinesischen Partner sind, die den Airport erwerben wollen.

Es untergräbt das Vertrauen in staatliches Handeln, wenn es die Landesregierung nicht schafft, sich über Geschäftspartner gründlich zu informieren. Es wäre eine Pflicht gegenüber den Steuerzahlern gewesen, sich das Unternehmen in Fernost wenigstens so genau anzusehen, wie es Journalisten jetzt getan haben.

Kurt Beck ist seinerzeit nicht zuletzt gegangen, weil die Nürburgringaffäre unauslöschlich mit seinem Namen und seiner Regierung verbunden war. Malu Dreyer muss aufpassen, dass es ihr mit dem Flughafen Hahn nicht genauso ergeht.

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