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Präsidenten Jair Bolsonaro ist für die Brände in Brasilien mitverantwortlich. 

Brasilien

Regenwald am Amazonas brennt: Der wahre Brandstifter ist Bolsonaro selbst

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Der brasilianische Präsident Bolsonaro ist mit seiner umweltschädlichen Politik mitverantwortlich für die schlimmsten Waldbrände seit Jahren. Ein Kommentar.

Natürlich sind die Vorwürfe des brasilianische Präsidenten Jair Bolsonaro gegen Umweltverbände lediglich Propaganda eines rechtsradikalen Politikers, der von seinen eigenen Versäumnissen ablenken will. Für die schlimmsten Waldbrände seit Jahren sind nicht Umweltschützer verantwortlich, sondern neben anhaltender Dürre vor allem Bolsonaros Politik. 

Er will den Regenwald nicht bewahren, sondern ausbeuten. Damit hat er Holzfäller, Siedler, Goldgräber und die Agrarindustrie ermutigt zu zündeln. Bolsonaro darf zu Recht als Brandstifter bezeichnet werden.

Regenwald im Amazonas brennt: Klimawandelleugner Bolsonaro

Auf diese absehbare und dramatische Entwicklung haben Deutschland und Norwegen bereits richtig reagiert. Sie haben angekündigt, Projekte zum Klimaschutz in Brasilien nicht mehr finanziell zu unterstützen.

Sollte das nicht reichen, müssen Deutschland und die anderen EU-Staaten darüber nachdenken, den Import von Waren zu stoppen, für die der Regenwald abgeholzt wird. 

Umweltkatastrophe in Brasilien: Das könnte Europa dagegen tun

Darüber hinaus könnte Brüssel das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen nachbessern und an Bedingungen für ein nachhaltiges Wirtschaften knüpfen. 

Auf diese Weise würden die Europäer zeigen, dass sie den Schutz des für das Weltklima wichtigen Amazonas-Regenwaldes nicht dem Klimawandelleugner Bolsonaro überlassen wollen. 

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Brasiliens Präsident Bolsonaro handelt nach dem Motto: Nach mir die Wüste. Er dient dabei der Agrarindustrie - und den Europäern. Der Leitartikel.

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