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Sogar die FDP befürwortet einen Gruppenantrag zur Einführung der allgemeinen Impfpflicht.
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Sogar die FDP befürwortet einen Gruppenantrag zur Einführung der allgemeinen Impfpflicht.

Corona-Krise

Impfpflicht: Rechtzeitige Kehrtwende

  • Tim Szent-Ivanyi
    VonTim Szent-Ivanyi
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Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP korrigieren ihre Corona-Politik und befürworten nun Zwangsmaßnahmen wie etwa eine Impfpflicht. Ein Kommentar.

Die Ampel-Parteien drohten sich in eine Sackgasse zu manövrieren. Mit der vorschnellen Aufhebung der Pandemienotlage haben SPD, Grüne und FDP nicht nur völlig falsche Signale an die Bevölkerung gesendet. Durch das Zusammenstreichen möglicher Schutzmaßnahmen sorgten sie auch dafür, dass die vierte Welle ungebremst durch das Land rauschen kann.

Nun aber kommt die überfällige Kehrtwende: Wenn selbst die gegenüber Zwangsmaßnahmen äußerst kritische FDP einen Gruppenantrag aus dem Bundestag zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht befürwortet, ist das das dringend erwartete Signal an die Bevölkerung, dass die Lage so dramatisch ist wie noch nie in dieser Pandemie. Und es zeigt, dass nun alle Ampel-Parteien den Ernst der Lage auch verstanden haben und dementsprechend handeln wollen.

Vieles spricht für eine Impfpflicht, einiges dagegen. So richtig also eine Debatte über die Impfpflicht jetzt auch ist, sie darf allerdings nicht dazu führen, dass schnell wirkende Schutzmaßnahmen wie flächendeckende Kontaktbeschränkungen weiter verschleppt werden. Mit einer höheren Impfquote kann eine fünfte Welle verhindert werden. Nun muss es aber erst einmal darum gehen, die vierte zu brechen.

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