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Stanislaw Tillich hat versucht die rechte Flanke hingebungsvoll zu schließen.
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Stanislaw Tillich hat versucht die rechte Flanke hingebungsvoll zu schließen.

Stanislaw Tillich

Der rechte Weg war der falsche

  • Stephan Hebel
    VonStephan Hebel
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Den sächsischen Regierungschef Stanislaw Tillich treibt dieselbe Strategie aus dem Amt, welche die Union im Bund einzuschlagen droht - ein Kommentar.

Das hat man auch nicht oft: dass das erste Opfer schon da ist, bevor die Tat überhaupt stattgefunden hat. Aber im Fall Stanislaw Tillich kann man es so sehen: Ihn hat genau die Strategie aus dem Amt getrieben, die die Union im Bund, gezerrt und getrieben von der CSU, demnächst einzuschlagen droht. 

Natürlich gehen auch in Sachsen die Uhren nicht rückwärts, jedenfalls nicht so, dass das Opfer vor der Tat kommt. Tillich, schon seit fast einem Jahrzehnt Ministerpräsident, hat in Sachsen ja seit fast einem Jahrzehnt genau das getan, was die Seehofers und Spahns empfehlen: Er hat die rechte Rhetorik so hingebungsvoll gepflegt („Deutschland muss Deutschland bleiben“), er hat sich die Masche, alle kritischen Geister als linksgrüne „Gutmenschen“ zu verunglimpfen, so sehr zueigen gemacht, dass seine CDU nicht als Alternative zur AfD dastand, sondern als deren blässlicher Abklatsch.

Ergebnis: Mehr sächsische Stimmen für die ganz Rechten als für die CDU bei der Bundestagswahl. Insofern sind die Uhren in Sachsen seit Jahren sehr wohl rückwärts gegangen, auch bei der CDU. Jetzt will Tillich sein Amt „in jüngere Hände legen“ (was, nebenbei, Thomas de Maizière als Nachfolger ausschließen würde). Es sollten nicht wieder zwei rechte Hände sein. 

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