Rauchen im Auto

Rauchen im Auto: Überfälliges Verbot

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Die Initiative einiger Bundesländer ist richtig, um Kinder und Schwangere vor schädlichem Zigarettenqualm zu schützen. 

Die Debatte über ein Rauchverbot in Autos, wenn Kinder und Schwangere mitfahren, ist insofern überraschend, weil man sich unwillkürlich fragt: So etwas ist noch nötig, wo doch alle wissen, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist und tödlich sein kann? Und dann fällt einem wieder ein, dass der Mensch ein vernunftbegabtes Mängelwesen ist und nicht immer freiwillig so handelt, dass niemand anderes geschädigt wird. Also ist die Initiative für ein Rauchverbot richtig, die einige Bundesländer im Bundesrat auf den Weg gebracht haben.

Denn Rauchen ist eine Sucht, an der Menschen sterben, und kein Ausdruck von Freiheit und Individualität. Ohnehin sollte die Gesundheit von Kindern und Schwangeren wichtiger sein als das Recht des Einzelnen auf persönliche Entfaltung. Zumal der Griff zum Glimmstängel ja nicht per se verboten wird. Raucherinnen und Raucher können sich ja während der nächsten Rast oder nach Ankunft am Ziel sehr wohl die nächste Kippe anstecken.

Entscheidend ist auch nicht, dass dieses Verbot permanent überwacht und geahndet wird. Wichtiger ist, dass man sich darauf berufen kann. Zusätzlich sollte die Debatte über das Gesetz dazu beitragen, dass im Auto nicht geraucht wird, wenn Kinder und Schwangere mitfahren.

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