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Ukraine-Gipfel

Putin kann zufrieden sein

  • Ulrich Krökel
    VonUlrich Krökel
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Nur der russische Präsident freut sich zurecht über das Ergebnis des Treffens in Paris, die anderen Teilnehmer müssen einsehen: Mehr war nicht drin. Der Kommentar.

Wenn Wladimir Putin zufrieden ist, sind alle anderen unzufrieden. So war das bislang immer im Ukraine-Konflikt. So gesehen war es ein gutes Zeichen, dass nach dem Pariser Gipfel nicht nur Putin Zufriedenheit signalisierte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab zwar zu Protokoll, er hätte sich mutigere Schritte zum Frieden im Donbas erhofft. Aber die Vermittler, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel, gaben ihm deutlich zu verstehen: Gut gemacht, mehr war nicht drin.

Der Blick auf die Fakten rechtfertigt das allerdings nicht. Eine dauerhafte Waffenruhe, wie sie in Paris beschlossen wurde, haben die Konfliktparteien seit dem Beginn des Krieges in der Ostukraine schon genau 21-mal vereinbart. Warum also sollte sie dieses Mal halten?

Unter dem Strich stehen vor allem Absichtserklärungen. Die entscheidende Frage aber bleibt: Wie kann die Ukraine die Kontrolle über die Donbasregion wiedererlangen? Antwort: gar nicht. Putin will es nicht. Der Kremlchef hat als Einziger Grund zu echter Zufriedenheit.

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