Die Frankfurter Rundschau
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Presserat

Presserat spricht Missbilligung für fr.de aus

Wegen eines Verstoßes gegen den Pressecodex hat der Deutsche Presserat eine Missbilligung für den Online-Auftritt der Frankfurter Rundschau ausgesprochen.

Der Deutsche Presserat hat eine Missbilligung gegen den Online-Auftritt der Frankfurter Rundschau ausgesprochen. Der Grund: Verstoß gegen den Pressekodex. In einer beanstandeten bezahlten Anzeige sei die Trennung von Werbung und redaktioneller Berichterstattung nicht ausreichend gewahrt. Die Anzeige hatte sich mit einem politischen Thema befasst, so dass in diesem Sonderfall eine Nähe zum redaktionellen Teil bestand.

Der betreffende werbliche Beitrag sei zwar mit „Anzeige“ gekennzeichnet gewesen, so der Presserat. „Eine solche Kennzeichnung ist in der Regel presseethisch ausreichend“, so das Gremium. „Aufgrund des sich eindeutig in der Gestaltung des redaktionellen Teils anlehnenden Inhalts der Anzeige hätte der Anzeigenplatz deutlicher als geschehen als Werbung gekennzeichnet werden müssen“, heißt es in der Begründung der Missbilligung weiter. (red)

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