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Porsche: Luxus geht immer

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Von: Frank-Thomas Wenzel

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Der Erfolg des Porsche Taycan lässt sich nicht beliebig oft wiederholen.
Der Erfolg des Porsche Taycan lässt sich nicht beliebig oft wiederholen. © Arne Dedert/dpa

Es gibt immer mehr Reiche. Und die müssen ihr Geld irgendwo investieren. Davon wird auch Porsche profitieren. Der Kommentar.

Dies ist eine beliebte Quizfrage unter Besserwissern: Wie heißt der wertvollste börsennotierte Konzern in Europa? Antwort: LVMH – die französische Luxusgruppe mit Marken wie Louis Vuitton oder Moet&Chandon. Luxus geht immer. Genau davon profitiert auch die Porsche AG, die am Donnerstag einen erfolgreichen Börsengang hinlegte und nun mit mehr als 70 Milliarden Euro bewertet wird. Dies ist nicht weit von dem um ein Vielfaches größeren Mutterkonzern Volkswagen entfernt. Und das in einem Moment, in dem Börsianer so verunsichert sind, wie lange nicht mehr. Aber die Volkswagen-Mutter ließ mitteilen, dass gerade die aktuelle Volatilität der Grund für den Erfolg sei. Fondsmanager brauchten dringend eine stabile Aktie, wie die der Porsche AG.

Da ist was dran. Alle namhaften Ökonomen gehen davon aus, dass die Zahl der Reichen weltweit weiter steigen wird. Diese Menschen müssen irgendwie ihr Geld ausgeben. Bei Porsche stimmt die Image-Mischung: Zum Luxus kommen der Rennsport-Mythos und avancierte Technologie. Der Edel-Stromer Taycan kann es nach Aussagen von Experten in jeder Hinsicht mit dem Marktführer Tesla aufnehmen.

Durch die weiterhin bestehende Integration in den VW-Konzern sind niedrige Kosten und Entwicklungs-Knowhow gesichert. Jetzt müssen es die Manager nur noch schaffen die Balance zwischen Tradition und Moderne zu halten. Der Erfolg des Taycan lässt sich nicht beliebig oft wiederholen. Da stellt sich die Frage, ob röhrende Porsches, die mit E-Fuel angetrieben werden, auf Dauer überzeugen können?

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