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Bürger gehen auf die Straße um für die Freizügigkeit und Rechte von Transgender-Menschen in den USA zu demonstrieren.

USA

Politische Strategie gegen Trump gesucht

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Protest und Widerstand gegen die Regierung Donald Trump sind das eine. Etwas anderes ist es, daraus eine Strategie zu entwickeln. Eine schwere Aufgabe für den neuen Chef der Demokraten, Tom Perez. Ein Kommentar.

Gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump gibt es zu Recht eine breite Allianz. Gegen den von Trump angezettelten Krieg gegen die Medien haben Zeitungen personell aufgerüstet, um den Lügenbaron zu entlarven. Gegen seine ausländerfeindlichen Dekrete gibt es ein Bündnis von Betroffenen, Verfassungs- und Menschenrechtsschützern. Gegen die nationalistische Wirtschaftspolitik stemmen sich Manager aus dem Silicon Valley oder Milliardäre wie Warren Buffet.

Protest und Widerstand sind das eine. Etwas anderes ist es, daraus eine Strategie zu entwickeln, mit der die Demokraten verlorenes Terrain zurückgewinnen. Dies ist seit dem Wochenende die Aufgabe von Tom Perez, der aus dem demoralisierten Haufen von Demokraten eine schlagkräftige Partei machen soll.

Immerhin hat er seinen Konkurrenten um den Vorsitz, Keith Ellison, nach der gewonnen Wahl gleich zum Vize gemacht. Das Zeichen für die Einheit der Partei kann aber nicht über deren Zerrissenheit hinwegtäuschen. Es ist nicht sinnvoll, die alte Schlacht zwischen Hillary Clinton und Bernie Sanders erneut zu schlagen. Das Ziel muss sein, Trump und den Republikanern bei den Midterm-Wahlen Stimmen und Posten abzujagen. Bis dahin ist noch ein weiter Weg. Viel Zeit bleibt nicht.

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