Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zufrieden: Frauke Petry.
+
Zufrieden: Frauke Petry.

AfD-Parteitag

Petrys große Träume

  • Bernhard Honnigfort
    VonBernhard Honnigfort
    schließen

Die AfD hat viel vor, ihre Chefin Frauke Petry wahrscheinlich noch mehr. Deshalb gilt innerhalb der Partei strenger Leinenzwang: Selbst ein Björn Höcke, das Idol des völkisch-nationalen AfD-Teils, hält den Mund und lächelt. Ein Kommentar.

Die AfD hat viel vor, ihre Chefin Frauke Petry wahrscheinlich noch mehr. Deshalb hat die forsche Dresdnerin ihrer heterogenen Partei strengen Leinenzwang verordnet. Kein Streit mehr, keiner schert aus, keine öffentlichen Ausfälle. Und ein halbwegs zivilisierteres Auftreten bitte in und gegenüber den Medien.

Die AfD hat aus ihrem Krisenjahr 2015 gelernt. Sie findet sich gerade und macht sich stadtfein. Scharf in der Sache bleibt sie: Grenzen dicht, Euro und Merkel weg, Asylrecht verschärfen. Aber nach dem Rauswurf von Parteigründer Bernd Lucke, nach Aufspaltung und Richtungsstreit, ist nun Disziplin in den eigenen Reihen angesagt. Sogar ein Björn Höcke aus Thüringen, das Idol des völkisch-nationalen AfD-Teils, hält den Mund und lächelt.

Die AfD 2.0 hat Rückenwind, die Umfragen sehen so gut aus wie nie. Die Zeiten in Deutschland und Europa sind zwar schwierig und krisenhaft, für die AfD allerdings rosig. Nächstes Jahr stehen drei Landtagswahlen an, im Jahr darauf die Bundestagswahl. Petry sieht ihre Partei auf der Siegerstraße.

Die AfD hat ihr Krisenjahr verdaut, auch den Verlust von Tausenden Mitgliedern, die mit Bernd Lucke das Weite suchten. Dessen neue Partei Alfa dagegen ist bedeutungslos, etwas, das man über die AfD eindeutig nicht sagen kann.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare