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Russische "Sicherheitskräfte" nehmen einen Demonstranten fest.
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Russische "Sicherheitskräfte" nehmen einen Demonstranten fest.

Proteste in Russland

Patrioten, die Putin fürchtet

  • Viktor Funk
    VonViktor Funk
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Russische Demonstranten begehren gegen das korrupte System auf. Die Festnahme von Alexej Nawalny zeigt, wie nervös der Kreml bereits ist. Ein Kommentar.

Als Russlands Präsident Wladimir Putin 2014 die ukrainische Halbinsel Krim annektieren ließ, schäumte der Patriotismus in Russland über. Die Zustimmung für den ehemaligen KGB-Mann stieg rasant. Sie ist auch heute noch sehr hoch, doch inzwischen machen – andere – Patrioten Putin nervös.

Es waren junge Menschen, im Zentrum und in der Provinz, die am Feiertag „Tag Russlands“ auf die Straßen gingen und Antworten forderten. Sie wollten wissen, wie Premier Dmitri Medwedew zu dem Reichtum kommt, über den der Oppositionsführer Alexej Nawalny unlängst einen Film im Internet veröffentlicht hat.

Medwedew steht stellvertretend für den neuen russischen Adel, der dank politischer Posten reich geworden ist. Für die Demonstranten geht es aber nicht nur um diese „Diebe“. Sie verweisen auf die schlechten Straßen, kritisieren das konservative Bildungssystem und begehren dagegen auf, dass alles so bleibt, wie es ist: „stabil“ – um mit Putins Worten zu sprechen.

Dass Nawalny mal wieder verhaftet wurde, zeigt wie nervös der Kreml ist. Die Mächtigen trauen ihm wohl zu, eine kritische Masse zu politisieren und damit eine andere Politik einzufordern, eine, die den Unzufriedenen Antworten auf ihre Fragen gibt.

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