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Das Wachpersonal hat in Hamburg Vergehen gemeldet, die es normalerweise kaum ins Wachbuch schaffen.

Vor G20

Wer hat die Party-Polizisten verpfiffen?

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Berliner Polizisten müssen nach Partyexzessen vor dem G20-Gipfel aus Hamburg abreisen. Dass die Sache ans Licht kam, ist die eigentliche Überraschung - ein Kommentar.

Bedingt einsatzbereit könnte in Abwandlung des legendären „Spiegel“-Titels über die Polizei gesagt werden. Während eines harten Partyabends in einem Ex-Flüchtlingslager janz weit draußen wurde gezecht, gelärmt, gegen einen Zaun gepinkelt und vielleicht sogar der Geschlechtsakt unter Kollegen/Kolleginnen vollzogen.

Grund genug, 200 Beamte zurück nach Berlin zu schicken. Nun hat das Verhalten das Ansehen der Polizei nicht gerade gefördert. Aber ist es wirklich so ungewöhnlich?

Vorsicht, sonst gehen die Beamten aus

Pragmatischer Rat: Solche Strafen sollten nicht zur Regel werden, sonst gehen einem womöglich die Beamten aus. Und fehlen, wo sie gebraucht werden. Die Folge: bedingt einsatzbereit!

Interessanter aber ist die Frage: Wie unbeliebt sind die Berliner Polizisten bei den Kollegen? Schließlich hat das nichtpolizeiliche Wachpersonal Vergehen gemeldet, die es normalerweise kaum ins Wachbuch schaffen. Die Berliner selbst glauben laut „Bild“, Opfer einer Intrige der Hamburger Kollegen zu sein. Das hört sich an nach: krass unbeliebt. Bleibt die interessanteste aller Fragen: warum eigentlich?

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