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Partner und Gegner

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Von: Andreas Schwarzkopf

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Ein Eisberg im südlichen Ozean. (Archivbild)
Ein Eisberg im südlichen Ozean. (Archivbild) © Liu Shiping / dpa

Vordergründig ist es widersprüchlich, wenn die USA mit China beim Klimaschutz zusammenarbeiten will. Ein Kommentar.

Vordergründig ist es widersprüchlich, wenn die USA innerhalb kurzer Zeit mit China beim Klimaschutz zusammenarbeiten will und gleichzeitig Japan die Sicherheit garantiert und damit Peking verärgert. Denn US-Präsident Joe Biden verteufelt China nicht wie sein Vorgänger Donald Trump. Er benötigt auch kein Feindbild, um von eigenen Schwächen abzulenken. Vielmehr will die Biden-Administration mit Peking kooperieren, wo es möglich ist, und dem asiatischen Land entgegentreten, wo es nötig ist.

So kann die Welt die Ziele des Pariser Klimaabkommens nur erreichen, wenn die Industrienationen mit China zusammen auf den 1,5-Grad-Pfad kommen. Bidens Initiative für einen Klimagipfel unter Washingtons Führung kann dazu beitragen.

Mit der Sicherheitsgarantie für Japan hat Washington sich erneut an die Seite Tokios gestellt - auch im japanisch-chinesischen Streit um die Senkaku-Inselgruppe. Mit ähnlichen Schritten versucht Biden seit Amtsantritt auch Südkorea und Indien in ein Bündnis gegen China einzubinden. Das ärgert China. Aber noch lenkt Peking in strittigen Punkten nicht ein.

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