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Nach Ansicht von Angela Merkel muss die CDU verbindlichere Wege festschreiben, wie der Frauen-Anteil in der Partei erhöht werden kann.
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Nach Ansicht von Angela Merkel muss die CDU verbindlichere Wege festschreiben, wie der Frauen-Anteil in der Partei erhöht werden kann.

Frauen-Union

Panik vor der lila Latzhose

  • Daniela Vates
    VonDaniela Vates
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Fragen nach der Gleichberechtigung lösen in der CDU immer noch einen Abwehrreflex aus. Dabei warnt sogar Angela Merkel, dass die Existenz der Partei auch von der Frauenfrage abhänge. Ein Kommentar.

Die CDU-Frauen sind endlich aufgewacht. 20 Jahre haben sie sich zufriedengegeben mit der Quorumsregel ihrer Partei. Die haben ihre Chancen auf Mandate und Posten zwar verbessert. Eine Männerpartei blieb die CDU trotzdem. Daran hat sich auch durch eine Frau an der Spitze nichts geändert.

Zwar sind die Ministerposten der CDU paritätisch besetzt, aber schon eine Stufe darunter, bei den Staatssekretären, ist es damit vorbei. Das liegt daran, dass das Quorum leicht umgangen werden kann. Es liegt auch daran, dass Gleichberechtigungsfragen in der CDU immer noch einen Abwehrreflex auslösen, eine Art Panik vor der lila Latzhose. Und die CDU-Frauen blieben zurückhaltend und setzten auf die Kooperationsfähigkeit ihrer Parteikollegen. Dabei hat die CDU in anderen Feldern mit Quoten kein Problem – der Regionalproporz etwa wird beachtet. Und freiwillig, das zeigt sich, läuft es eben nicht bei der Verteilung der interessanten Jobs. Das gilt nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Politik.

Nun sollen die Parteiregeln für die Mandatsbesetzungen zugunsten der Frauen geändert werden. Angela Merkel warnt sogar, dass die Existenz der Partei auch von der Frauenfrage abhänge. Zeit wurde es für diese Erkenntnis. Sie sollte sich auch in der Regierungspolitik niederschlagen.

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