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Ein Bundeswehr-Tornado auf einer Aufklärungsmission. (Archiv)
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Ein Bundeswehr-Tornado auf einer Aufklärungsmission. (Archiv)

Kampf gegen den IS

Ein paar Jets reichen nicht

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Dem Kampf gegen den Terror fehlt eine überzeugende Strategie und ein klares Ziel. Mit Bomben alleine wird der IS nicht besiegt werden. Ein Kommentar.

Die Attentate von Paris haben die Europäer aufgerüttelt. Vor allem der französische Premier Hollande arbeitet seither mit Hochdruck daran, das Bündnis im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ auf noch mehr Beine zu stellen. Dafür reiste er nach Washington und Moskau. Die Bundesregierung sicherte dem Nachbarn zu, ihn nach Kräften zu unterstützen. So gesehen ist es nicht überraschend, dass Schwarz-Rot erst zusätzliche Soldaten nach Mali schickt und nun sich mit Aufklärungstornados am Kampf gegen den IS beteiligen will.

All dem fehlt aber bisher eine überzeugende Strategie und ein klares Ziel. Mit Bomben alleine wird der IS nicht besiegt werden, wie das bisherige Vorgehen der US-geführten Koalition gegen die Terrorgruppe bereits gezeigt hat. Ein militärischer Feldzug gegen die Dschihadisten kann nur erfolgreich sein, wenn eine Lösung für den Syrien-Konflikt gefunden und der Irak dabei nicht vergessen wird. Dafür werden die Regionalmächte Iran, Saudi-Arabien und Türkei benötigt.

Wenn Hollandes Bündnis dies berücksichtigt, steht zudem einem UN-Mandat kaum etwas im Wege. Dann wird es auch wahrscheinlicher, dass regionale Mächte den Kampf aus der Luft mit Bodentruppen unterstützen werden. Noch viel Arbeit für Hollande und seine Mitstreiter.

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