Original aus Lwiw

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Philippe Sands hat eines der spannendsten, lesbarsten, klügsten, bewegendsten ? schlicht besten "Sachbücher" über das Thema "Genozid" geschrieben.

Philippe Sands ist Jurist, Arbeitsschwerpunkt Menschenrechte, er ist Brite und entstammt einer jüdischen Familie aus Lwiw, einst galizisch, heute ukrainisch. In „Rückkehr nach Lemberg“ (im viel schöneren Original „East West Street“) erzählt er die Geschichte der Straftatbestände „Genozid“ und „Verbrechen gegen die Menschheit“. Sie beginnt in Galizien und Sands erzählt sie als ein Quartett von Familiensagas, als Aufarbeitung des Holocaust, als Abenteuer von Widerstehen und Überleben, als Krimi und als Trio von Heldenepen. Der eine Held ist Hersch Lauterpacht, der im britischen Exil die „Verbrechen gegen die Menschheit“ definierte, der zweite ist Raphael Lemkin, der im US-Exil „Genozid“ definierte; beide studierten einst Jura in Lemberg. Der dritte Held ist Sands, der eines der spannendsten, lesbarsten, klügsten, bewegendsten – schlicht besten „Sachbücher“ geschrieben hat. Mit anderen Worten: große Literatur.

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