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Auch mit neuen Leuten an der Spitze wird die CDU nicht konservativer werden.
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Auch mit neuen Leuten an der Spitze wird die CDU nicht konservativer werden.

Kommentar

CDU ohne Konservative

  • Daniela Vates
    VonDaniela Vates
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Die CDU braucht neue Leute in ihrer Führungsriege. Konservativer wird die Partei deshalb nicht.

Die CDU wird nicht konservativer werden, das ist jetzt sicher. Es wird neue Leute an der Parteispitze geben, wenn im Dezember auf dem Parteitag ein neues Führungsgremium gewählt wird: Dunkelschwarze sind nicht dabei. Armin Laschet aus Nordrhein-Westfalen rückt auf zum Merkel-Stellvertreter – er hat sich als Integrationspolitiker und Befürworter schwarz-grüner Bündnisse einen Namen gemacht.

Statt der ruhigen Annette Schavan kommen entweder Julia Klöckner aus Rheinland-Pfalz oder Thomas Strobl aus Baden-Württemberg. Beide sind vor allem eines: pragmatisch. Selbst Volker Bouffier, der als Partei-Vize schon seit zwei Jahren konservative Leitfigur sein sollte, hat sich dazu nicht durchringen können.

Das zeigt sich auch daran, dass die CDU-Leute, die sich als Gralshüter des Konservativen zusammenfinden wollten, zwar ein paar Mal zusammen Kaffee getrunken haben. Beim Thema Ziele waren die Gemeinsamkeiten dann offenbar schnell vorbei – jedenfalls hat der „Berliner Kreis“ die Präsentation eines Gründungsmanifests gerade mal wieder abgesagt.

Bei allem Wehklagen darf vermutet werden: Die richtig kantige Stahlhelm-Fraktion, die mit Namen wie Alfred Dregger oder Jörg Schönbohm verbunden ist, gibt es einfach nicht mehr in der CDU. Ihr Fehlen hinterlässt einen Schmerz. Aber der scheint oft nicht mehr zu sein als ein generelles Unwohlsein.

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