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Corona-Krise

Nötig ist mehr als Symbolik

  • Steven Geyer
    VonSteven Geyer
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Es ist das leidige Thema der Kontaktbeschränkungen, worüber entschieden werden muss und weshalb der von der Ampel angekündigte Krisenstab schnell mehr leisten muss als Symbolik. Der Kommentar.

wir leben in einem Land, in dem mehr als 100 000 Menschen an oder wegen Corona gestorben sind. Hinzu kommen jene, die sterben mussten, weil eine andere Krankheit nicht adäquat behandelt wurde, und, ja, auch jene, die soziale und psychische Folgen der Lockdowns nicht überlebten. Freilich ist die Zahl der direkten Virus-Opfer viel höher, und freilich ist das Risiko ungleich verteilt: Die Hälfte der 100 000 Toten war älter als 84, kein Zehntel Prozent war unter 20.

Wir stecken aber in einer Jahrhundertkatastrophe und dies verlangt schnelles Handeln. Die Impfquote muss verbessert werden. Dass es in Europa nun eine Impfung für Kinder von fünf Jahren an gibt, löst das Problem nicht. Auf die Erwachsenen kommt es an. Es gibt keine Alternative zu einem Impfstand wie in Portugal oder Spanien. Die Debatte um die Impfpflicht muss daher geführt werden, hilft aber nichts in der aktuellen Welle. Es ist das leidige Thema der Kontaktbeschränkungen, worüber jetzt diskutiert werden muss – vielmehr: entschieden. Der von der Ampel angekündigte Krisenstab muss schnell mehr leisten als Symbolik.

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