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Rund 26 000 Beschäftigte zu viel gibt es bei der Lufthansa nach Rechnung des Vorstands.
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Rund 26 000 Beschäftigte zu viel gibt es bei der Lufthansa nach Rechnung des Vorstands.

Kommentar

Nicht nur Kosten senken

  • VonStefan Winter
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Die Lufthansa muss wegen der Corona-Krise die Firma verkleinern und darf dabei nicht die Interessen der Beschäftigten vernachlässigen. Ein Kommentar.

Rund 26 000 Beschäftigte hat die Lufthansa nach Rechnung des Vorstands zu viel an Bord. Dass die Airline nicht ohne Einschnitte durch diese Krise kommen wird, ist seit Monaten klar. Vor Tagen war noch die Pleite nah. Die ist nun dank umfangreicher Staatshilfe abgewendet. Nun beginnt der schwierigere Teil mit dem Umbau zu einer zukunftsfähigen Firma. Dabei muss mehr als eine Krise bewältigt werden. Mit der Zukunftsfähigkeit des einstigen Renommier-Konzerns war es auch vor Corona nicht weit her.

Den klassischen Airlines Europas fliegt die Konkurrenz seit Jahren davon. Oben holen sich subventionierte Premiumanbieter wie Emirates die First-Class-Passagiere ab, unten sammeln Billigflieger wie Ryanair die Touristen ein. Lufthansa und andere machten beides ein bisschen, aber nichts besser.

Es gibt also viel mehr zu tun, als die Kosten zu senken. Wenn diese Herausforderung die Lufthanseaten wieder zu einer Mannschaft macht und längst überfällige Veränderungen erzwingt, kann sie wieder fit für die Zukunft werden.Was die Belegschaft zum Mitziehen bewegen könnte, ist klar: Ein Stellenabbau zu fairen Bedingungen mit so wenig Kündigungen wie möglich, und Jobsicherheit für die, die bleiben. Gelingt es nicht, wird die Staatshilfe rückstandsfrei verdampfen.

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