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Jared Kushner verspricht den Palästinensern das Paradies auf Erden - natürlich hat das einen Haken.

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Nicht alles ist käuflich

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Der Jahrhundertplan von Trumps Schwiegersohn wird den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern nicht befrieden.

50 Milliarden Dollar wollen die Initiatoren im Weißen Haus lockermachen, auch wenn bisher unklar ist, wer diese Summen aufbringen soll. In seinem Jahrhundertplan verspricht Trump-Schwiegersohn Jared Kushner den Palästinensern das Paradies auf Erden – vorausgesetzt, sie verzichten künftig auf einen eigenen Staat und finden sich mit der israelischen Besatzung ab.

Mit diesem Vorgehen folgt Kushner der Immobilienlogik, nach der sich alles kaufen lässt, wenn man nur genügend Geld hat. Doch seine in Bahrain präsentierte ökonomische Hochglanzbroschüre wird den Nahostkonflikt nicht entschärfen. Zum einen bricht die Trump-Familie radikal mit der bisherigen Rolle der USA als halbwegs neutraler Vermittler und stellt sich eindeutig auf die Seite Israels. Zum anderen ignoriert das Weiße Haus, dass alle Investitionen ein stabiles politisches Fundament brauchen. Und zum Dritten sind die Palästinenser derart zerstritten, dass sie handlungsunfähig sind. Die Gräben sind so tief, dass selbst wohlwollende regionale Verbündete nur noch frustriert den Kopf schütteln.

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