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Neues Gesicht

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Von: Daniela Vates

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Die bisherige Ministerin Sigrid Kaag von der sozialliberalen Partei D66 wird durch die Wahlen die neue starke Frau in den Niederlanden und dürfte der Regierung mit dem neuen und alten Ministerpräsidenten Rutte ihren Stempel aufdrücken

Die Niederländer:innen haben gewählt – und sich für Stabilität entschieden, für Europa und für ein neues Gesicht. Das steht nicht auf Platz 1: Ministerpräsident bleibt der Neoliberale Mark Rutte, der zum vierten Mal in Folge die Parlamentswahl gewann.

Die neue starke Figur in der niederländischen Politik ist eine Frau: Der ehemaligen Diplomatin und bisherigen Außenhandels- und Entwicklungshilfeministerin Sigrid Kaag gelang es, mit ihrer sozialliberalen Partei D66, von der viert- zur zweitstärksten Kraft aufzurücken. Sie feierte es mit einem Tanz auf einem Konferenztisch und sorgte so auch noch für das Bild des Abends.

Rutte hat zwar nach wie vor keine Konkurrenz in der eigenen Partei – aber jetzt eine ernstzunehmende Herausforderin von außen. Das dürfte der neuen Regierung einen ganz eigenen Stempel aufdrücken: Das Lager der Rechtspopulist:innen ist zwar weiter stark, aber deutlich zersplitterter als bisher. Der Anti-Migrations-Blondschopf Geert Wilders, von dem sich Rutte auch schon mal als Regierungschef unterstützen ließ, verlor mit seiner PVV an Zuspruch. Bericht S. 7

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