Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der frazösische Präsident Emmanuel Macron.
+
Der frazösische Präsident Emmanuel Macron.

Kommentar

Neue Minister, alte Krise

  • Axel Veiel
    VonAxel Veiel
    schließen

Ein politisches Schwergewicht, das eigene Akzente setzen würde, war in Paris nicht erwünscht.

Frankreichs einst so risikofreudiger Staatschef geht auf Nummer sicher. Francois Rugy, dem er nach dem Abgang des Naturschützers Nicolas Hulot das Umweltministerium anvertraut hat, ist ein loyaler Gefolgsmann. De Rugy wird kaum mit Getöse hinwerfen, wenn Emmanuel Macron angesichts düsterer Wirtschaftsdaten umweltpolitisch Gebotenes hintenanstellt. Anders als der Idealen verhaftete Vorgänger dürfte der Nachfolger Kabinettsdisziplin hochhalten. Dass der als Umweltminister gehandelte Daniel Cohn-Bendit nach einem Vier-Augen-Gespräch mit Macron abgewinkt hatte, passt ins Bild. Ein politisches Schwergewicht, das eigene Akzente setzen würde, war in Paris nicht erwünscht.

Vertan ist die Chance, die sich in Frankreich rapide verflüchtigende Aufbruchsstimmung anzufachen. Was der als Visionär angetretene Staatschef bereits im Kreise der EU-Partner erleben musste, ist ihm nun auch im eigenen Land beschieden. Eben noch gefeiert, steht er erschreckend allein da. Dem ehemals als Jupiter Gehandelten bleibt der Trost, dass die Opposition auch nicht zum Hoffnungsträger taugt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare