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Donald Trumps Haltung zur Nato bleibt unklar.

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Neue Aufgabe für die Nato

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Die Allianz muss eine Strategie für China finden.

70 Jahre. So lange hat noch kein Militärallianz bestanden. Ob es das westliche Militärbündnis Nato in 70 Jahren noch geben wird, ist aber nicht sicher. Die Allianz ist von außen bedroht, und von innen macht sie sich das Leben schwer. Da ist die quälende Unsicherheit, wie es US-Präsident Donald Trump wirklich mit der Nato hält. Da ist der ewige Streit um die Ausgaben für die gemeinsame Verteidigung. Da ist die Türkei, die mit Russland schmust.

Angesichts der aggressiven Politik Russlands auf der Krim und im Osten der Ukraine hat sich die Nato jüngst wieder auf ihr Kerngeschäft aus Zeiten des Kalten Krieges besonnen: Abschreckung. Das ist richtig, doch nicht die größte Herausforderung, die auf die Nato im achten Jahrzehnt ihres Bestehens zukommt.

Russland ist aggressiv, aber keine Großmacht mehr und wird es auch nicht mehr werden. Mit China wächst dagegen ein neuer Riese heran. Diese Großmacht ist im Gegensatz zu Russland wirtschaftlich erfolgreich, fußt aber – wie Russland – nicht auf den Grundwerten der Nato – kollektive Verteidigung und Verbreitung der Demokratie. Das amerikanische Jahrhundert ist zu Ende, das chinesische beginnt gerade. Dafür, besser gesagt: Dagegen, wird die Nato eine Strategie finden müssen, damit sie auch in 70 Jahren noch relevant ist. 

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