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Donald Trump.
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Donald Trump.

Donald Trump

Die Nervosität eines cholerischen Präsidenten

  • Karl Doemens
    VonKarl Doemens
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Die Russlandaffäre um Donald Trump wird immer brisanter. Anders als seine täglichen Peinlichkeiten könnten die Aussagen James Comeys tatsächlich gefährlich werden. Der Kommentar.

Erfahrene PR-Profis wissen: Oft sind es nicht die Skandale selbst, sondern gravierende Fehler bei deren Aufarbeitung, die Politiker am Ende um ihren Job bringen. So wird auch die sogenannte Russlandaffäre von US-Präsident Donald Trump immer brisanter. Inwieweit es tatsächliche Absprachen mit Moskauer Offiziellen gab, wird frühestens in ein paar Monaten geklärt sein. Und ob die Erkenntnisse dann für mehr als ein ungutes Gefühl reichen, muss sich noch zeigen.

Immer stärker verdichten sich aber die Hinweise, dass sich Trump bei dem Versuch, die Affäre zu vertuschen, über die von der Verfassung garantierte Gewaltenteilung hinweggesetzt hat. Die Bitte um eine Loyalitätsbekundung seines FBI-Chefs James Comey mag man noch als Anfängerfehler des egomanischen Geschäftsmanns werten. Sollte er dann aber tatsächlich Comey aufgefordert haben, die Ermittlungen gegen Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn einzustellen und dieser Aufforderung mit Hilfe der Geheimdienstchefs Nachdruck verliehen haben, käme das der Behinderung der Justiz sehr nahe.

Dass Trump später Comey dann ohne wirklichen Grund feuerte und ihm nach Mafia-Art mit der Veröffentlichung von Tonbandmitschnitten drohte, belegt die Nervosität des cholerischen Präsidenten. Anders als seine täglichen Peinlichkeiten, die seine Anhänger kaum stören, könnten die Aussagen des einstigen Spitzenbeamten über mögliche Übergriffe des Präsidenten für diesen tatsächlich brandgefährlich werden.

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