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George W. Bush kritisiert den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump.
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George W. Bush kritisiert den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump.

Bush zu Trump

Mutmacher Bush bricht sein Schweigen

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Der ehemalige US-Präsident George W. Bush kritisiert den amtierenden US-Präsidenten Trump. Seine Worte sollen Republikanern im Kongress Mut machen, sich gegen Trump zu stellen. Ein Kommentar.

George W. Bush hat sein Schweigen zu politischen Themen gebrochen und stimmt in den Chor der Trump-Kritiker ein. Ohne den amtierenden US-Präsidenten und Republikaner beim Namen zu nennen, hat der Vor-Vorgänger von Donald Trump und Republikaner vehement die Pressefreiheit verteidigt und den Rassismus gegeißelt. Bemerkenswert daran ist weniger der Inhalt. Vielmehr hat Bush ein Tabu gebrochen. Bisher galt: Ein US-Präsident kritisiert seine Nachfolger nicht.

Bushs Worte zählen in seinem Land nicht mehr so viel. Schließlich hat seine Administration die Lüge von den irakischen Massenvernichtungswaffen dafür eingesetzt, einen Krieg vom Zaun zu brechen. Außerdem wird Bush kaum einen Trump-Anhänger umstimmen. Das will er auch gar nicht. Seine Worte sollen Republikanern im Kongress Mut machen, sich für die Werte des Landes einzusetzen und sich gegen Trump zu stellen.

Die Macht dazu hätten sie. Schließlich müssen Abgeordnete und Senatoren vielen Gesetzesvorhaben zustimmen oder das Geld dafür bewilligen. Widerstand werden Trump und seine Truppe aber nicht dulden. Das hat er bei den Vorwahlen gezeigt, als er mit allen Mitteln seine Widersacher ausschaltete. Die Kongressmitglieder können also jeden Zuspruch gebrauchen.

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