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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern.
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern.

Asylpolitik

CSU muss sich vorsehen

  • Steven Geyer
    VonSteven Geyer
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Die Verantwortlichen sollten aus der CSU keine Ein-Themen-Partei machen. Ein Kommentar.

Hochmut kommt vor dem Fall. Als die deutschen Wähler schon einmal eine großen Koalition über hatten, projizierten viele von ihnen ihre Hoffnungen auf eine Partei – und verhalfen ihr zu einem Rekordergebnis. Das war 2009, und seinerzeit schnellte die FDP auf knapp 15 Prozent und so in ein schwarz-gelbes Bündnis. Daran sollten sich all jene in der CSU erinnern, die jetzt euphorisiert die Umfragen lasen, laut denen ihre Partei nach einer Trennung von der CDU bundesweit zur zweitstärksten Kraft würde.

Denn eine thematische Verengung ist nie nachhaltig. Auch die CSU wendet all ihre Energie auf, die Anti-Flüchtlingspartei zu sein. Schäden an der gemeinsamen Union mit der CDU, an der EU und an ihrem Ruf als seriöse Volkspartei nimmt sie dabei als Kollateralschaden in Kauf. Das allerdings wird sich spätestens rächen, wenn früher oder später andere Themen – zumindest auch – die Agenda bestimmen.

Denn wie es einer Ein-Themen-Partei ergeht, wenn ihr Thema nicht mehr greift, zeigt die FDP nach 2009: Jahrelang hatte sie allein mit dem Ruf nach Steuersenkungen gepunktet. Nachdem sie da wenig vorzeigen konnte, erlebte sie den tiefsten denkbaren Absturz: und flog vier Jahre später ganz aus dem Bundestag. 

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