Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bundeswehr

Wir müssen abschrecken

  • Thomas Kröter
    VonThomas Kröter
    schließen

Die Nato muss auf die aggressive Politik Russlands reagieren. Das kostet Milliarden, ist aber notwendig. Der Kommentar.

Es ist ein Wort aus längst vergangenen Zeiten: „Friedensdividende“. Als Michail Gorbatschow die Mauern zwischen Ost und West zum Einsturz brachte, schien es möglich, einen politischen Traum Zug um Zug zu verwirklichen: „Frieden schaffen mit immer weniger Waffen.“ Wladimir Putin hat diesen Traum zerstört. Die Politiker des Westens allerdings haben ihm das zerstörerische Werk erleichtert – als Partner haben sie das neue Russland nie wirklich behandelt. Nun sieht es seine Zukunft in der Sehnsucht nach sowjetischer Großmachtherrlichkeit. Davon ist das wirtschaftlich marode, politisch weitgehend isolierte Land weit entfernt. Aber die Nato kommt nicht umhin, auf seine aggressive Politik zu reagieren.

Das kostet Milliarden. Auch in Deutschland. Die Bundeswehr ist geschrumpft. Ihre internationalen Einsätze konnte sie nur noch absolvieren, weil die Ausstattung dafür aus allen Teilen der Truppe zusammengetrödelt wurde. Diese Mangelwirtschaft müsse beendet werden, fordert der Wehrbeauftragte. Wichtige Waffensysteme sollen nicht mehr nur auf dem Papier stehen, sondern auch auf dem Kasernenhof. Aus der „Armee im Einsatz“ wird im neuen kalten Krieg wieder eine Armee der Abschreckung. Es fällt schwer, dagegen zu argumentieren. Ein Hinweis nur: Auch diese Lage kann sich wieder ändern. Es kommt auf das Maß der Aufrüstung an.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare