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CDU-Vorsitz

Merkel redet Laschet stark

  • Daniela Vates
    vonDaniela Vates
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Die Kanzlerin hat unverhohlen Partei für den NRW-Ministerpräsidenten ergriffen und damit ihre Zurückhaltung aufgegeben bei der Besetzung des CDU-Vorsitzes. Ein Kommentar.

In Personalfragen ist Angela Merkel eigentlich die Königin der Zurückhaltung. Kein Wort hat sie bislang gesagt zur Frage der Kanzlerkandidatur, keine Silbe zur Präferenz für die Besetzung des CDU-Vorsitzes. Angela Merkel hat nun ihre Strategie geändert.

Bei ihrem Besuch in Nordrhein-Westfalen hat sie recht unverholen Partei für Armin Laschet ergriffen. Regierungserfahrung, Umsicht und Wertegebundenheit hat sie ihm attestiert. Die Merz-Fans in der CDU wird das nicht umstimmen. Aber es kann die Gewichte in der innerparteilichen Auseinandersetzung deutlich verschieben. Nach wie vor gilt Merkel schließlich als größtes Pfund der CDU.

Mit dem Hinweis, dass CDU-Vorsitzende immer auch kanzlerfähig seien, hat Merkel Laschet dann eigentlich auch noch weiterempfohlen für die Kanzlerkandidatur. Für die war wegen seiner neuerdings guten Umfragewerte zuletzt auch CSU-Chef Markus Söder gehandelt worden. Aber der kümmert sich gerade um die Probleme mit der Auswertung der Corona-Tests. Und er ist vielleicht ganz froh, wenn er in Bayern bleiben kann – statt sich in eine Bundestagswahl mit ungewissem Ausgang zu begeben und danach im Kanzleramt nach Kompromissen suchen zu müssen, statt sie einzufordern.

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