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US-Soldaten

Mehr Schaden als Nutzen

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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US-Präsident Trump will sich und seinem polnischen Amtskollegen Duda im Wahlkampf helfen, indem er zusätzliche US-Einheiten in das mitteleuropäische Land schicken möchte, schürt damit aber einige Konflikte.

Mag sein, dass sich die beiden rechtspopulistischen Präsidenten Donald Trump und Andrzej Duda mit ihrem Auftritt in Washington in ihren Wahlkämpfen gegenseitig geholfen haben. Mit der Ankündigung, mit einigen US-Soldaten nach dem Teilabzug aus Deutschland die US-Einheiten in Polen zu verstärken, haben beide allerdings bestehende Konflikte verschärft.

Trump schwächt dabei weniger die Sicherheit Deutschlands als die Einsätze seiner Soldaten, die unter anderem von Ramstein aus Operationen im Nahen und Mittleren Osten ermöglichen. Wichtiger ist ihm aber offensichtlich, sich dem Widerstand seiner Republikaner im Bündnis mit den Demokraten nicht zu beugen, um so bei seinen Anhängern zu punkten. Sie werden sich auch freuen, dass Trump nebenbei Russland provoziert. Europa hilft das aber nicht.

Duda konnte auch den Eindruck nicht zerstreuen, dass Trump versucht, die europäischen Nato-Partner zu spalten. Vielmehr wurde erneut deutlich, wie weit die EU von einer gemeinsamen Außen- und Verteidigungspolitik entfernt ist. Doch die wird immer wichtiger. Vor allem, weil auch ein möglicher demokratischer US-Präsident den Konflikt mit China fortsetzen wird und die Europäer sich positionieren müssen.

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