Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

BAYER/MONSANTO

Mehr als ein Zahlenspiel

  • vonStefan Winter
    schließen

Der Monsanto-Kauf war ein Ergebnis verheerender Fehleinschätzungen. Bayer-Chef Baumann lieferte damit das Paradebeispiel eines abgeschotteten Topmanagers.

Werner Baumann konnte es kaum erwarten: Gerade war der Finanzmann 2016 zum Bayer-Chef aufgestiegen, da schob er den größten Kauf der Firmengeschichte an. Er wurde zu ihrem größten Desaster. Rund 63 Milliarden Dollar zahlte Bayer für Monsanto – nicht zuletzt wegen dessen damals wertvollen Unkrautvernichters Roundup. Heute sind selbst Bayer und Monsanto zusammen weniger wert – wegen Roundup. Zehntausende Käufer haben wegen Gesundheitsschäden geklagt. Und nach der jüngsten Ablehnung eines Vergleichs weiß niemand, wie viele noch folgen werden.

In Leverkusen mag man sich als Opfer einer Klageindustrie sehen und auf den Rückhalt der US-Umweltbehörde verweisen, die bei sachgemäßer Verwendung keine Gesundheitsrisiken durch den Wirkstoff Glyphosat sieht. Doch jenseits dieses Streits bleibt der Monsanto-Kauf ein Ergebnis verheerender Fehleinschätzungen. Baumann hielt Schadensersatzklagen nur für ein Zahlenspiel und lieferte damit das Paradebeispiel eines abgeschotteten Topmanagers, dessen Fantasie jenseits des Geschäftsmodells endet. Bericht S. 12

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare