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KRISE DER UNION

Maskenaffäre der Union: Sprengsatz im Wahljahr

  • vonKristina Dunz
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Die Maskenaffäre der Union ist der größte Skandal in ihren Reihen seit der Spendenaffäre. Es ist gar nicht so absurd, die Affären miteinander zu vergleichen. Ein Kommentar.

Die Maskenaffäre ist für die Union ein Sprengsatz im Superwahljahr. Es ist der größte Skandal in ihren Reihen seit der Spendenaffäre vor gut 20 Jahren. Zudem mehren sich Hinweise, dass CDU-Politiker:innen fragwürdige Kontakte zum autoritären Regime Aserbaidschans pflegen. Da rollt etwas zu auf die Union.

Der Skandal um sechsstellige Provisionen für Maskengeschäfte, durch die sich zwei Parlamentarier bereichert haben, hat zwar keine Parallele zur Dimension der illegalen Spendenpraxis des langjährigen CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlers Helmut Kohl. Ähnlich ist aber das Ausmaß der Empörung und Erschütterung in der Bevölkerung über moralische Verkommenheit in der Politik. Zumal viele Menschen in der Corona-Krise wundgerieben sind, weil sie keine Einnahmequellen mehr haben.

Insofern ist es gar nicht so „absurd“, wie CDU-Chef Armin Laschet meint, die Affären miteinander zu vergleichen. Wenn die Fraktionsspitze nun aufräumen will, ist das schön. Aber diese Entschlossenheit entstand erst durch massiven Druck von außen. Laschet und CSU-Chef Markus Söder werden daran gemessen werden, wie sie durchgreifen und Vertrauen zurückgewinnen wollen. Das dürfte den Ausschlag geben, wer von beiden Kanzlerkandidat wird. Bericht Seite 6

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