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Bernd Lucke beim Landesparteitag der AfD Baden-Württemberg.
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Bernd Lucke beim Landesparteitag der AfD Baden-Württemberg.

AfD Alternative für Deutschland

Luckes Machtanspruch

  • Thomas Kröter
    VonThomas Kröter
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Wie es aussieht, wird sich Bernd Lucke am Ende mit seinen Ambitionen durchsetzen, die AfD allein zu führen. Er muss nur ein Weilchen warten. Ein Kommentar.

Der Professor aus Hamburg ist zäh. Wie es aussieht, wird sich Bernd Lucke am Ende mit seinen Ambitionen durchsetzen, die AfD allein zu führen. Er muss nur ein Weilchen warten. Mit dem gesichtswahrenden Kompromiss des Aufschubs unterwerfen seine Gegner sich dem Machtanspruch des Mannes, ohne den es ihre Partei nicht gäbe. Er hat den Anstoß zur Gründung gegeben. Er hält sie zusammen.

Mag sein: Da ist zur Euro-Kritik aus Potsdam die Putin-Versteherei dazugekommen, aus Dresden das Islam-Bashing und ein diffuses Bedürfnis, dass die Welt sich, bitte schön, nicht so schnell ändern soll. Aber die Mischung macht den Erfolg.

Und den AfD-typischen Mix von kühl daherkommender ökonomischer Kritik und gefühligem Konservatismus (mit einem Tröpfchen reaktionären Geistes) verkörpert Bernd Lucke mit Abstand am besten. Sein Brandenburger Widersacher Alexander Gauland hat es auf den Punkt gebracht: Eine Eskalation des Machtkampfes der Egos hätte das gemeinsame Projekt einer Partei jenseits der CDU gefährdet.

Wer auf dem engen Feld, das dem Konservatismus diesseits des rechtsradikalen Sumpfes bleibt, dauerhaft über fünf Prozent der Wähler überzeugen will, darf niemanden so leicht verprellen. Bisher gelingt das der AfD.

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