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Im Angesicht des ersten CDU-Kanzlers Konrad Adenauer versucht Armin Laschet seine Kandidatur festzuzurren. Tobias Schwarz/afp
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Im Angesicht des ersten CDU-Kanzlers Konrad Adenauer versucht Armin Laschet seine Kandidatur festzuzurren.

Kommentar

Laschets Probleme

  • Eva Quadbeck
    vonEva Quadbeck
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Der neue CDU-Chef greift mit einer Rede zum Wahlprogramm nach der Kanzlerkandidatur und steht wegen der Krise der CDU dennoch mit dem Rücken an der Wand. Der Kommentar.

Die Corona-Krise hat über Monate verdeckt, dass die Union in einer Führungskrise steckt, die Machtfrage für die Ära nach Merkel ungeklärt ist und es keine strategische Ausrichtung für das Superwahljahr 2021 gibt. Die Maskenaffäre schadet der Union zusätzlich. Sie ist aber nicht der Grund der bedrohlichen Krise.

Nun gibt es nach verlustreicher Schlacht zwar mit Armin Laschet einen neuen Parteichef. Zur Ruhe gekommen ist die Union aber nicht. Während CSU-Chef Markus Söder offen stichelt und kritisiert, ballen viele Parteimitglieder die Faust in der Tasche.

Die Union braucht das Kanzleramt also auch, um zu überleben. Sollte sie in der Opposition landen, könnte sie sich mit Macht- und Richtungskämpfen marginalisieren. Auch eine Abspaltung wäre möglich.

Der Parteichef hat einen guten Auftritt hingelegt, als er die ersten inhaltlichen Pflöcke für das Wahljahr einschlug. Ihm fehlt aber viel, was die CDU braucht. Ein Manko ist, dass es Laschet an Popularität und Vertrauen in der Bevölkerung und in den eigenen Reihen mangelt. Dass ihn zudem die Kanzlerin im TV-Talk für seine Pandemiepolitik rügte, macht die Sache für ihn viel schwieriger. In der Öffentlichkeit ist Laschet düpiert, wenn seine mögliche Vorgängerin andeutet: Der kann es nicht.

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