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Udo Landbauer war Vizevorsitzender der Burschenschaft "Germania zu Wiener Neustadt".
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Udo Landbauer war Vizevorsitzender der Burschenschaft "Germania zu Wiener Neustadt".

Österreich

Zu lasch gegen Rechte

  • Damir Fras
    VonDamir Fras
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Vorerst muss FPÖ-Politiker Udo Landbauer keinen Ausschluss aus seiner Partei befürchten. Die österreichische Bundesregierung will mittlerweile die Burschenschaft auflösen lassen. Ein Kommentar.

Es hat etwas skandalöses, wenn bei der Freiheitlichen Partei Österreichs der Spitzenpolitiker Udo Landbauer den Ausschluss aus seiner Partei vorerst nicht befürchten muss, obwohl er Vizevorsitzender der Burschenschaft „Germania zu Wiener Neustadt“ war, in deren Liederbuch zum Mord an Juden aufgerufen wird und Verherrlichendes über die Nazi-Zeit stand.

Denn der FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache, der auch Vizekanzler in Österreich ist, findet, dass sein Parteifreund nicht für etwas verantwortlich gemacht werden kann, von dem er nichts gewusst haben will. So leicht kann man es sich machen.

Mittlerweile will die österreichische Bundesregierung die Burschenschaft auflösen lassen. Immerhin. Aber das kann nur der erste Schritt sein. Auf diese Weise wird die FPÖ-Spitze den Vorwurf nicht loswerden, dass sie nur nach außen beteuert, Lehren aus der Vergangenheit gezogen zu haben. So wird aber auch Kanzler Sebastian Kurz den Vorwurf nicht abschütteln können, sich die falschen Partner in seine Regierung geholt zu haben.

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