Luftfahrt und Klimaschutz

Wo landet die Politik?

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Wer das Klima schützen will, muss die Zahl der Flüge senken - ein Ende von Inlandsflügen wäre ein Anfang.

Das kann heiter werden: „Luftfahrt im 21. Jahrhundert – smart, digital und ökoeffizient“ heißt der Titel eines Gesprächs bei der „Nationalen Luftfahrtkonferenz“ an diesem Mittwoch. Man muss sagen: Nur Fliegen ist schöner. Zumal zwei Experten mitmachen: Andreas Scheuer, Verkehrsminister und Allround-Könner, sowie Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

Nun ist das 21. Jahrhundert auch nicht mehr das jüngste, aber dass das Fliegen besonders „ökoeffizient“ sei, wird selbst Scheuer nicht behaupten. Gestehen wir ihm also zu, etwas ändern zu wollen. Aber wie?

Die Probleme durch neue Treibstoffe zu lösen, wird eher schwierig. Auch das Spritsparen hat Grenzen. Und ganz abschaffen lässt sich das Fliegen nicht. Aber: In einem Land begrenzter Größe die Inlandsflüge zu unterbinden, das wäre mal eine Aufgabe für die Politik. Und für die Wirtschaft wäre es eine Aufgabe, den Morgenflug zur Mittagskonferenz plus Abendflug nach Hause durch andere Kommunikationsformen zu ersetzen. Andreas Scheuer hat also Grund, sich nach der Konferenz an die Arbeit zu machen. Er müsste nur wollen.  

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